Schutz von Zierpflanzen

Eine natürliche Barriere für die Verbreitung von Krankheiten und Schädlingen ist die große Vielfalt an Kulturpflanzen in Haus- und Kleingärten, sowie die eigene Widerstandskraft gepflegter und gut ernährter Pflanzen. Das ist umso wichtiger, dass der Einsatz chemischer Präparate auf der Parzelle durch kleine Pflanzenansammlungen behindert wird, und die handelsübliche Verpackung ist für Laien zu groß. Andererseits ist der Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln bei einem massenhaften Auftreten einer Krankheit oder eines Schädlings gerechtfertigt. Alle Behandlungen sollten dann möglichst großflächig durchgeführt werden, z.B. auf allen Kleingärten oder in mehreren angrenzenden Hausgärten.

Im Ziergarten sind junge Pflanzen brandgefährdet (die sogenannte. schwarze Beinkrankheit). Oft tritt Gangrän auch an Sämlingen im Boden auf, in Rahmen und in Kisten mit Sämlingen in der Wohnung. Sie können durch ausreichendes Lüften des Raumes verhindert werden, wo Pflanzen wachsen. Einen wirksamen Schutz bietet auch die Trockenbeizung von Saatgut mit Beizmittel T oder mit Funaben T Mörtel.. Dazu werden die Samen mit einer Portion Mörser in die Dose geschleudert, er schließt die Dose und durch Schütteln mischt sie ja, damit sie vollständig mit Puder bedeckt sind. Das Substrat für die Produktion von Setzlingen sollte frei von Krankheiten sein, es kann Torf oder Sand sein, und wenn Sie Komposterde brauchen – es muss gedämpft werden. Zu Hause kann es mit kochendem Wasser in einen Topf gegossen werden, Aufrechterhaltung einer hohen Temperatur für ca. 15 Mindest (nicht zu kochen) oder im Backofen toasten.

Zierpflanzen sind häufig von Echtem Mehltau betroffen. Unzureichender Anbau begünstigt die Entstehung der Krankheit, schlechter Boden, Wassermangel und zu hohe Pflanzendichte. Falscher Mehltau tritt in Form eines flauschigen Belags auf der Blattunterseite auf, im Gegensatz zum Echten Mehltau, die in Form eines dicken grauen Belages zuerst an den Triebenden sichtbar wird, und dann auf beiden Seiten der Blätter. Es wird empfohlen, infizierte Pflanzenteile zu entfernen und zu verbrennen, auf keinen Fall auf den Kompost werfen. Befallene Exemplare sollten auch nicht zur Reproduktion verwendet werden. Es muss jedoch betont werden, dass die meisten Arten von Zierpflanzen resistent gegen Krankheiten und Schädlinge sind, regelmäßigen Schutz ermöglichen, wie es bei Gemüsekulturen der Fall sein muss, ist nicht nötig.